Mohrle

Zur Heimat des Rudels 'Knuddelbacke'

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Mohrle

Habe erst heute Euren Odin Gedenkaufruf gelesen und es hat mich an meinen Kater Mohrle erinnert. Wir hatten drei Heimhunde, Schäferhund, Cocker. Jagdhundmix. Einen schönen Auslauf großer Garten war vorhanden. Zu uns gehörte noch ein altes Pony und ein von ihr adoptiertes Schäfchen.

Eines Abends, als wir die Hunde zum Abendgassi laufen ließen, ein großes Gejaule, im Vorgarten ein großer Karton in dem es rumorte. Da wir als Tierlieb bekannt waren hatte man uns eine sogenannte Glückskatze (Vierfarbig) mit ihrem 6 Köpfigen Wurf in den Garten gelegt Unsere Hundeschar war aufgeregt und die Mutterkatze verängstigt.

Schnell verschlossen wir den Karton und brachten ihn ins Haus. Der Mutterkatze kuckte der Hunger aus den Augen, das Fell verklebt und trübe Augen. Erstmal Hundefutter das sie wie wild verschlang und dann ein schnurrendes Danke.

Nach drei Monaten hatten wir die Katzen bis auf unser Mohrchen gut untergebracht. Cindy die Mutterkatze kam eines Tages nicht mehr zurück, ob sie wieder in ihr altes zu Hause ging?

Mohrchen machte mit viel lustigen Streichen sich unersetzbar, sogar mit den Hunden kam er aus. Dem Cocker war er ein Dorn im Auge und immer wenn er konnte jagte und zwackte er Mohrchen, der schlug zurück und auf der Cockernase zeigten sich Kratzer, er raste los in Panik und verfing sich mit dem Halsband in unserer Hecke. Mohrchen nutzte das aus und zeigte dem Widersacher weiter die Krallen, er verfing sich immer mehr und hätte sich mit dem Halsband erdrosselt wenn wir ihn nicht befreit hätten. Von diesem Zeitpunkt hatte er Respekt und machte immer einen großen Bogen um Mohrchen.

In unserer Nachbarschaft viele Taubenzüchter und einer von ihnen mochte Mohrchen wohl nicht, Endstation Gift. leider verkroch sich Mohrchen in der Hecke, nun dachte der Cocker er hätte leichtes Spiel. Nachbarn machten mich aufmerksam, ich kroch mit einer Decke in die Hecke zog ihn vorsichtig raus, er schaute mich mit wehen Augen an maunzte, schnurrte trotz großer Schmerzen, erbrach sich und verschied noch im selben Moment.

Das sind nun 20 Jahre her ,viele andere Katzen und Hunde kamen in mein Leben und gingen wieder ins Regenbogenland. Aber mein Mohrchen vergaß ich bis heute nicht. Habe heute wieder einen Tierheim Hund der ein Jahr brauchte um sich zu fangen. Ich und ohne Tiere das ist wie Suppe ohne Salz auch wenn dadurch der Urlaub und auch manche Krankenhausaufenthalt fehlschlug. Werde ich immer für Tiere in Not da sein und freue mich das es gleichgesinnte Leute wie sie gibt.

Herzlichst Anna


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